Allgemeine Bestimmungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der Dienstleistungen von KanzNowIT durch Unternehmen und Fachpersonen der IT-Branche. Sie enthalten praktische Fallbeispiele, um typische Szenarien wie Vertragsprüfungen, Datenschutz-Audits und Lizenzstreitigkeiten zu erläutern. Durch Inanspruchnahme unserer Leistungen erkennen Sie diese Bedingungen an.
12.01.2026
Rechtliche Rahmenbedingungen
Teilnahmeberechtigung
Unsere Dienstleistungen richten sich an juristische Personen, Startups, KMU und Fachpersonen der IT-Branche. Bei Bedarf prüfen wir anhand konkreter Geschäftsszenarien, ob die jeweilige Dienstleistung geeignet ist.
Die Inanspruchnahme setzt voraus, dass die verantwortliche Kontaktperson volljährig und rechtsfähig ist. Bei Minderjährigen ist eine rechtsverbindliche Vertretung erforderlich.
Unsere Dienste dürfen nicht für rechtswidrige Zwecke genutzt werden. Praxisbeispiel: Die Nutzung unserer rechtlichen Vorlagen zur Umgehung regulatorischer Pflichten ist untersagt.
KanzNowIT erbringt Dienstleistungen primär in der Schweiz; bei grenzüberschreitenden Fällen klären wir vorab die anwendbaren Rechtsordnungen anhand konkreter Fälle.
Benutzerkonten
Für bestimmte Dienstleistungen kann die Einrichtung eines Kundenkontos erforderlich sein. Konten werden auf Basis konkreter Informationen eingerichtet, die den Leistungsumfang abbilden.
Sie verpflichten sich, bei der Kontoerstellung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. In Fällen unrichtiger Angaben behalten wir uns vor, die Dienstleistung anzupassen oder auszusetzen.
Sie sind verantwortlich für die Sicherheit Ihrer Zugangsdaten. Wir empfehlen den Einsatz von Zweifaktor-Authentifizierung in geschäftskritischen Szenarien.
Konten sind nicht übertragbar, sofern nicht ausdrücklich und schriftlich durch KanzNowIT genehmigt. Übertragungen werden fallbezogen und unter Beachtung rechtlicher Vorgaben geprüft.
Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff melden Sie dies umgehend an unsere Kontaktadresse. Wir unterstützen mit praxisorientierten Maßnahmen zur Wiederherstellung und Dokumentation des Vorfalls.
KanzNowIT kann den Zugang suspendieren, wenn Sicherheitsrisiken, Gesetzesverstöße oder schwerwiegende Vertragsverstöße festgestellt werden. In solchen Fällen beschreiben wir die geprüften Schritte und das weitere Vorgehen.
Leistungsumfang
KanzNowIT bietet rechtliche Beratungen, Vertragsprüfungen, Datenschutz-Audits, Compliance-Checks und rechtliche Vertretung im IT-Umfeld an. Leistungen werden projektbezogen erbracht; Umfang und Ergebnis sind in einem Leistungsblatt oder Vertrag festgelegt. Beispiele aus der Praxis veranschaulichen typische Arbeitspakete und mögliche Folgeaktionen.
Leistungsinhalte können angepasst werden, wenn sich gesetzliche Rahmenbedingungen ändern oder neue Erkenntnisse aus Fallprüfungen vorliegen. Änderungen kommunizieren wir vorab und dokumentieren die Auswirkungen auf bereits laufende Projekte.
Wir bemühen uns um hohe Verfügbarkeit unserer Dienstleistungen; Wartungsfenster oder externe Faktoren (z. B. Gerichtstermine, Drittanbieter) können zu Verzögerungen führen. In solchen Fällen stimmen wir realistische Schritte mit dem Kunden ab.
Verhaltensregeln
Für die Nutzung unserer Dienste gelten verbindliche Regeln, die einen fairen und rechtssicheren Betrieb sicherstellen. Die folgenden Punkte fassen typische Fallkonstellationen zusammen.
- Keine Weitergabe von Zugangsdaten an unbefugte Dritte; bei Bedarf autorisierte Vertretungen schriftlich melden.
- Keine Nutzung der bereitgestellten Vorlagen zur Täuschung oder Umgehung gesetzlicher Pflichten.
- Kooperation bei Informationsanfragen zur Aufklärung von Vorfällen oder zur Einhaltung regulatorischer Pflichten.
- Einhaltung von Weisungen zur Datenminimierung und sicheren Aufbewahrung von Unterlagen.
- Rechtzeitige Mitteilung von Änderungen, die den Beratungsumfang beeinflussen (z. B. Unternehmensstruktur, Gerichtsverfahren).
- Vermeidung von Handlungen, die Dritte schädigen oder die Integrität von KanzNowIT beeinträchtigen.
- Einhalten nationaler und internationaler Sanktionen und Embargos in allen grenzüberschreitenden Projekten.
Kundeninhalte
Als Kundeninhalte gelten alle Informationen, Dokumente und Daten, die Sie uns zur Verfügung stellen. Für viele Fälle (z. B. Vertragsprüfungen) sind umfassende Informationen notwendig, damit wir praktisch anwendbare Empfehlungen geben können.
Sie behalten Eigentum und Rechte an Ihren bereitgestellten Inhalten. Wir verwenden diese Inhalte ausschließlich zur Erbringung der vereinbarten Leistungen und dokumentieren Verarbeitungszwecke anhand konkreter Fallstudien.
Mit Übermittlung erteilen Sie KanzNowIT eine zeitlich beschränkte, nicht-exklusive Lizenz zur Nutzung der Inhalte zur Erfüllung des Vertragszwecks, inklusive interner Analysen und zur Weitergabe an notwendige Dienstleister unter Vertraulichkeitsauflagen.
Sie sind verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der bereitgestellten Inhalte. Bei Rechtsverletzungen behalten wir uns vor, die Nutzung auszusetzen und kooperativ eine Lösung zu finden.
Auf Anfrage werden Inhalte gelöscht oder zurückgegeben, soweit rechtlich möglich und solange keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen oder berechtigte Interessen einer weiteren Speicherung entgegenstehen.
Geistiges Eigentum
Urheberrechte, Marken und sonstige Schutzrechte an Materialien, die von KanzNowIT erstellt wurden (z. B. Vertragsentwürfe, Gutachten), verbleiben bei KanzNowIT, soweit vertraglich nichts anderes vereinbart ist. Für praxisnahe Vorlagen bieten wir Nutzungsrechte an, deren Umfang projektabhängig festgelegt wird.
- Keine Vervielfältigung oder Weitergabe von KanzNowIT-Materialien an Dritte ohne schriftliche Erlaubnis.
- Eingeschränkte Nutzung der Vorlagen ausschließlich im eigenen Unternehmen, sofern vertraglich nichts Abweichendes geregelt ist.
- Bei Modifikationen ist die Herkunft der Vorlage anzugeben; Weitervertrieb ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung zulässig.
Bezahlte Dienstleistungen
Für kostenpflichtige Leistungen stellt KanzNowIT ein Angebot mit Leistungsbeschreibung, Zeitplan und Kostenaufstellung bereit. Praxisbeispiele zeigen typische Budgetrahmen für Audits, Vertragsprüfungen und Prozessvertretungen.
Preise basieren auf Aufwand, Komplexität und Risiko des Projekts. Pauschalangebote und Stundensätze sind möglich; konkrete Preisbeispiele werden in Angeboten transparent dargestellt.
Zahlungen erfolgen gemäß Rechnungsstellung und vereinbarten Bedingungen. Akzeptierte Zahlungsmethoden und Zahlungsfristen werden im Angebot angegeben.
Bei laufenden Beratungsverträgen können Abonnements vereinbart werden. Kündigungsfristen und Leistungsumfang werden vertraglich festgelegt und mit Praxisbeispielen dokumentiert.
Rückerstattungen richten sich nach vertraglichen Vereinbarungen und bereits erbrachten Leistungen. Im Falle vorzeitiger Vertragsbeendigung werden geleistete und noch ausstehende Arbeitsschritte sauber dokumentiert und abgerechnet.
Kundenseitige Kündigungen sind unter Einhaltung vereinbarter Fristen möglich. Bei Vertragsbeendigung erfolgt eine Übergabe relevanter Unterlagen; dabei werden offene Posten geregelt.
Alle genannten Preise verstehen sich exklusive anfallender Steuern und Abgaben, sofern gesetzlich zutreffend.
Preisänderungen werden frühzeitig angekündigt; bestehende Festpreisvereinbarungen bleiben bis Ablauf des vereinbarten Zeitraums unangetastet, sofern nicht anders vereinbart.
Bei Zahlungsverzug behalten wir uns das Recht vor, Leistungen auszusetzen bis zur Begleichung offener Forderungen; dies erfolgt nach vorheriger schriftlicher Ankündigung.
Haftungsausschluss
Die auf KanzNowIT.link bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine fallbezogene Rechtsberatung. Konkrete rechtliche Situationen werden anhand individueller Fakten geprüft. Wir geben pragmatische Einschätzungen, jedoch keine Erfolgsgarantien für Streitigkeiten oder behördliche Entscheidungen.
Haftungsbegrenzung
Die Haftung von KanzNowIT für direkte Schäden ist auf vorhersehbare, vertragstypische Schäden begrenzt, soweit gesetzlich zulässig. Eine Haftung für entgangenen Vorteil, indirekte Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, außer in Fällen von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.
Drittanbieter und Partner
Für Leistungen, die in Kooperation mit externen Dienstleistern erbracht werden (z. B. Hosting, forensische Analysen), gelten zusätzliche Vereinbarungen. Wir wählen Partner anhand technischer und rechtlicher Kriterien aus und dokumentieren dies in Praxisfällen.
Beendigung der Zusammenarbeit
Verträge können aus wichtigem Grund gekündigt werden. Beispiele für wichtige Gründe sind schwere Vertragsverstöße oder wiederholte Nichtbefolgung von Sicherheitsmaßnahmen. Vor einer Kündigung erfolgt eine Dokumentation der vorherigen Schritte.
Bei Beendigung werden offene Leistungen abgerechnet und relevante Unterlagen übergeben. Für laufende Verfahren erläutern wir die möglichen Verfahrensschritte und Verantwortlichkeiten anhand konkreter Fallbeispiele.
Datenschutz
Datenschutz ist integraler Bestandteil unserer Tätigkeit. Umgang mit personenbezogenen Daten erfolgt nach den Regelungen dieser Datenschutzrichtlinie (siehe Datenschutzabschnitt), unter Berücksichtigung praktischer Anforderungen aus IT-Vertragsverhältnissen.
Kommunikation
Schriftliche Vereinbarungen sind maßgeblich. Wichtige Mitteilungen werden per Post an die Geschäftsadresse oder per E-Mail an vereinbarte Ansprechpartner übermittelt. Bei elektronischer Kommunikation dokumentieren wir die Übermittlungswege im Projektverlauf.
Änderungen der AGB
Änderungen dieser AGB werden auf KanzNowIT.link veröffentlicht und treten mit dem angegebenen Datum in Kraft. Bei wesentlichen Änderungen bieten wir eine Übergangsregelung und erläutern die Auswirkungen mittels praxisnaher Beispiele.
Anwendbares Recht
Auf diese Vereinbarungen findet schweizerisches Recht Anwendung. Soweit zulässig, ist der Gerichtsstand für Streitigkeiten der Kanton Genf. Vor gerichtlichen Schritten streben wir eine gütliche Einigung mittels Mediation oder Schlichtung an.
Streitbeilegung
Bei Meinungsverschiedenheiten schlagen wir ein Verfahren mit schriftlicher Sachverhaltsdarstellung und einem vorgeschalteten Mediationstermin vor. Falls eine Einigung nicht möglich ist, sind die ordentlichen Gerichte zuständig.